Walfreiheit

Luftblasen. Ich schaue sie an. Sie glitzern auf mich herab. Sie tragen mich nach oben, zumindest einen Teil von mir. Leicht perlen sie hinauf. Und wenn sie ankommen, zerplatzen sie. Ich schicke welche nach, solange ich kann. Und dann steige auch ich auf und verschlucke sie erneut, damit ich sie unten wieder loslassen kann.

Aufstieg

Stille. Nichts als Farben in einer tonlosen Nacht. Sterne verharren rasend in Bewegungslosigkeit. Blätter rascheln. Tosend ertaste ich meinen Weg hoch hinauf in die Dunkelheit.

Spuren

Ich weiß nicht, was ich bin. Vielleicht ein Riese unter meinen Füßen, oder ein Zwerg auf einem Berg. Oder eine Welle, die sich gegen den Wind erhebt. Oder ein Flügel, dem seine andere Seite fehlt. Staub aus dem Äther. Ein Klumpen Hauch, der übrig blieb von meiner Eltern Liebe. Oder der Rest einer Umarmung, die ward nie beendet. Oder für wen auch immer vielleicht auf Erden das Schönste, was vom Himmel fiel. Ich weiß es wirklich nicht. Aber was ich weiß, dass ich fühle, ich bin all das und noch viel mehr! Oder doch bloß ein leuchtend Nichts auf dem Weg von hier zu mir.

Társ

Kezemmel etetlek
Lelkemmel táplállak
Szívemmel ölellek
Karommal tartalak

Quadrophonie

Ein Leben lang bewegt sich der Mensch
zwischen vier Schwingungen.

Er muss seine Sehnsüchte kennen.
Er muss wissen, welche er verwirklichen kann.
Er muss auch wissen und akzeptieren, welche nicht.
Er muss aber auch erkennen, welche er nicht zu verwirklichen wagt.

Kann er elegant zu dieser Musik tanzen, wird er zufrieden sein.