Am Morgen, wenn der Tag beginnt und der Geist sich entscheidet aus der Dämmerwelt ins Jetzt zurückzukehren, räkeln sich in meinem Bewusstsein Gedanken, die sind – so schön und sinnlos -, wie sie sind.
Es fragt sich dann in mir als Beispiel, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn man ihn von seinen Bedürfnissen befreit. Wenn man alles abschält, was seinen Kern umgibt und man kann werfen darauf einen unverschleierten Blick. Und ich sage, dass mich nur dieser Rest interessiert.
Oder, dass, wenn man im Abschied noch Schmerz verspürt, dann noch zu sehr verfangen, krampfhaft verankert in der Vergangenheit. Echter Abschied versöhnlich schwingt, alle Fäden lässt er gehen, um so die Verbindung für immer dem Herzen zu übergeben.
Und dann auch noch das! Warum werde ich, warum nur, in Gesprächen auf die Beschränktheiten der anderen reduziert? Mein Geist wird hohl, aber das bin ich nicht! Es ist bloß die Macht der Leere über mich. Und sobald aus diesem offenen Kerker entkommen, schüttelt sich mein Verstand und erwacht wie aus einer Trance und führt sein Gespräch fort mit sich. Doch niemand kann es hören.