Gyüjtemény

Ha egy ember meghal, lelke mennybe száll, teste porrá hull, emléke elillan. De vágyai hol maradnak? S várnak-e rá, míg visszatér?

Wenn du der Mond bist

doch niemand dich anschaut

Wenn du die Sonne bist

doch niemand dein Licht braucht

Wenn du die Erde bist

doch weder Mond noch Sonne hast

Kannst du ein Gott sein

und doch bist du allein ohne Rast

Löwenzahn

Wovor habe ich Angst?
Dass sich niemand mehr je
an mich schmiegt und sagt,
wie lieb sie mich hat.
Tun dagegen kann ich kaum etwas,
außer, einfach nur zu sein.

… das Brüllen reißt ihn nicht aus des Löwen Maul,
doch ein zarter Windhauch trägt ihn weit …

ποίησιςγραφία

Ich male mit Poesie,
ob gut oder schlecht,
ist mir recht,
mit ihr erfasse ich die Welt.
Mir reicht sie oft nicht ganz,
aber ohne sie
kann ich auch nicht sein.
Ich ersticke,
wenn der Atem in mir bleibt
und verhungere zugleich.
Mein Herz bleibt stehen,
wenn mir Worte fehlen,
doch wenn ich sie sehe,
Tränenglück erstrahlt.
Mein Element ist sie,
das Gemälde aus Poesie,
eine Landschaft aus Wortdünen
und ein Lufthauch aus Reim.

Zerrissen …


von Herzen,
die schlagen, doch nicht pochen,
von Augen,
die schauen, doch nicht sehen,
von Händen,
die fassen, doch nicht berühren,
zerrissen von der Luft,
die steht, stehe auch ich
getrieben, doch unbewegt.