Gyüjtemény

Ha egy ember meghal, lelke mennybe száll, teste porrá hull, emléke elillan. De vágyai hol maradnak? S várnak-e rá, míg visszatér?

Befelyezetlen gondolat

Ha Istenhez lehetne egy kérésem,
azt kérném tőle szerényen,
engedje meg,
hadd tolhassam arrébb az eget.
De mit is várnék,
mit tárna elém rebegö fénysugár?
Tán a poklot magát,
mint földi paradicsom sorvadta után?
Vagy mégis Isten ragyogó trónját?
Ha az eget arrébb tolhatnám,
csak arra vágynék, hogy lássam,
mögötte ott van még a remény.

Látlak, …

… ahogy lesed az eget,

s látlak, ahogy lelked remeg.
Látlak, ahogy elméd értelmet keres,
s látlak, ahogy imára emeled kezed.
Látlak, ahogy lázadsz a magány ellen,
s látlak, ahogy zenére ring a tested.
Látlak, ahogy boldogság repeszti melled,
s látlak, ahogy bánat roppantja hited.

Látlak, hisz én teremtettelek,
ember látlak, ahogy lesed az eget.

Vor dem Spiegel

Beim Rasieren habe ich mich heute ernsthaft gefragt, wie durch dieses Dickicht ich überhaupt an meine Haut gelange. Nein, ich habe keinen Bart, ich war mir selbst nur so fremd. Wo bin ich denn überhaupt? Und dann dachte ich, wahre Liebe erwartet nichts, und wahre Aufopferung nimmt nichts an. Die Wahrheit soll für mich aber bitte dazwischen liegen! Dann habe ich mich weiterrasiert. Zumindest den, der vor dem Spiegel stand.

Blickfang

Heute überraschte mich ein Gedanke, gar überfiel er mich im Gehen, so dass ich plötzlich nicht wusste, ob er in meiner Welt, oder ich in seiner wandle. Es dünkte wild in mir herum, ob mein Blick auf die Welt, oder die Art, wie ich Dinge und Zusammenhänge sehe, sich mit der Zeit dermaßen geändert haben, dass ich mich mit meiner Sicht nicht mehr hier gefangen, sondern außerhalb von allem stehe, und von dort auf dieses Sein und Treiben zwar nicht resigniert, aber doch geduldig desinteressiert herniederblicke. Es fühlte sich so an – wohl aus der Perspektive des Lebens – wie die Erkenntnis eines Wassertropfens kurz vor dem Einschlag, bald kein Individuum mehr zu sein. Er verschmilzt mit der Pfütze, und schaut vor dem finalen Zerfließen gen Himmel, wo sein Weg begann. Interessant ist nur, dass die Rückkehr nach oben dem Ex-Tropfen gegeben, indem er mithilfe der Sonne vom Boden vaporisierte. Er verlässt das Tal der Tränen (ist der Vergleich nicht großartig?), und vereinigt weiter oben zu sich selbst, um dann bis zum erneuten Aufprall wieder nicht zu wissen, wo das Ende begann. Was ist aber hierfür die Analogie für einen Menschen? Kann die Seele verdampfen? Vielleicht abhauen schon, aber das nur am Rande. Oder vom Rande des Lebens verschwinden? Ich bin aber abgeschweift (warum eigentlich nicht „abgeschwiffen“? – das wäre komisch-logisch; wir bleiben jedoch lieber konform-unlogisch). Aber zurück zu den wildernden Gedanken, die mich mit Gewalt außerhalb von meiner selbst platziert haben. Stopp, ich komme hier nicht weiter. Schließe jetzt lieber die Augen, und erst wenn ich sie aufs Neue öffne, erblickt die Fortsetzung die Welt.

Tag zwei. Jetzt sitze ich in der Bahn. Am Bahnsteig viele junge Menschen, sie warten, und mein Zug rast an ihnen vorbei. Ich suche in mir. Warum empfinde ich eine solche Distanz zu ihnen? Sind wir nicht alle von der gleichen Gattung auf Erden? Dennoch, ich fühle mich wie ein einzel-einsamer Kirschkern in einem Kompott. Dann lege ich die Worte zusammen: diese Menschen scheinen für mich wie aus der Zukunft zu sein, in die sie eilen. Doch nicht aus meiner. Sie sind rückprojizierte Geister aus einer Zeit, deren Teil ich auch bloß als Geist gewesen sein werde. Wir sind jedenfalls füreinander nur Erscheinungen, die fermionenartig sich gegenseitig zumindest nicht den gleichen Platz streitig machen. Mehr aber nicht, sie für mich, oder ich für sie. Wie auch immer, immer das Gleiche, nicht existent in der gleichen Realität. Sonderbar, nicht? Ich spüre aber auch, meist brainwashed wandeln sie in dieser Welt, die ich sehe, in einer Welt, die bald nicht mehr meine, und irgendwann auch nicht ihre sein wird, was sie aber nicht beachten. Sie denken, sie leben ihr Leben, doch oft rennen sie an ihm vorbei, und vergessen, dass sie auch mal aus einer Wolke kamen. Und ich armer Tropf sitze noch in meiner Bahn, und denke, ich bin allein, und falle in einer Geisterwelt am Ende unweigerlich doch in meine Pfütze hinein. Ich frage mich aber auch, wie ich mein jetziges Geisterdasein noch mit Leben füllen kann.

Und warum heißt dieser Beitrag „Blickfang“? Das kann sich jeder selbst zusammenreimen. Mein Gedanke war, dass ich meinen eigenen Blick fangen kann. Oder deinen? Oder deinen? Ihren? Seinen? Oder ist sie oder er ein Blickfang? Pfui, so was darf man heutzutage nicht mehr sagen! Also mache ich mich lieber unter meinen Augenlidern in einem verstohlenen Augenblick auf die Jagd, und fange einen freilaufenden Gedanken radikal ein.