Nicht wichtig

Ich weiß, ich weiß, dennoch beschäftigt sich mein Hirn im Leerlauf mit Fragen, die eben ob ihrer Absurdität eine Existenzberechtigung haben.

Zum Beispiel denke ich, dass geklärte Butter keine Beziehungsprobleme hat.

Oder mein neuestes Dillemma:
Ist eine Verschreibstube ein Übungsraum für Kalligraphielehrlinge oder eher eine kleine Arztpraxis?

Wie auch immer, ich werde die Antworten darauf nie efahren, so suche ich gar nicht nach ihnen, sondern flüchte in weitere Absurditäten.

So will ich es nicht!

Hilf mir nicht, wenn es dir passt,
hilf mir auch, wenn du nicht kannst!
Nicht generös, wenn’s dir bequemen,
mit Mitgefühl, weil du’s ehrlich meinst.
Und gibst du mir, wenn du nichts hast,
dann bist du wahrhaftig für mich da.
Von Herz zu Herz, nicht von oben herab.
Nur das ist Liebe, anderes nicht!
Und auch ich stehe dir immer bei,
gar wenn ich es kaum noch kann.

Quadrophonie

Ein Leben lang bewegt sich der Mensch
zwischen vier Schwingungen.

Er muss seine Sehnsüchte kennen.
Er muss wissen, welche er verwirklichen kann.
Er muss auch wissen und akzeptieren, welche nicht.
Er muss aber auch erkennen, welche er nicht zu verwirklichen wagt.

Kann er elegant zu dieser Musik tanzen, wird er zufrieden sein.

Was ist das Leben?

Wenn man
durch einen Löwenzahn in die Sonne schaut
oder verträumt im Nebel wie auf Wolken läuft
oder über der Gischt dem Geschrei der Möven lauscht
oder die Schneeflocken von den Lippen leckt
oder am Sonntagmorgen alle viere von sich streckt
oder wie man sich in warme Kleidung hüllt
oder den Wind in den Haaren spürt
oder wie man in die Augen der Geliebten blickt
oder sich Glück aus allem strickt.