Die Tränen des Samurai

Von einem Hügel herab blickt er auf die Zeit,
Sein Schwert in der Hand, sein Haar in den Wind gebannt.
Augen aus Stahl, seine Züge zucken unendlich langsam starr.
Sein Herz im Augenblick verharrt und es doch voller Ruhe rast.
Sein Geist sieht, mit denen er äonenlang gerungen,
Seine Seele jene, mit denen sie je verschmolzen war.
Begehrt, geliebt, erobert, bekommen und oft verloren,
Aber nie in einer Niederlage verkommen.
Gewinnen sein Ziel kaum jemals gewesen,
Nur der Hingabe, ihr ja nie entkommen!
Die Sonne im Rücken und die Sterne des Himmels vor Augen,
Vergessen? Erinnern? Nein, alles wie Gegenwart versponnen.
Vergangenheit und Zukunft in seiner Augen Salzperlen funkeln.
Er lässt sie fallen, er lässt sie schweben, er lässt sie fliegen.
Und dann erhebt er sich und fliegt mit ihnen.
Er liebt sein Leben! Oh, er liebt sein Leben!

Társ

Kezemmel etetlek
Lelkemmel táplállak
Szívemmel ölellek
Karommal tartalak

Wunsch

Auch wenn man sich daran nur erinnert,
an dieses warme Ziehen im Herzen,
an die Liebe, die man empfindet,
oder spürt, dass man sie erhielt,
wünsche ich, dass sie,
die sie mir gaben
und denen ich sie gab,
es nicht vergessen, oder ich,
dass ich es nie verlerne,
wie es war, so dass
in meinem Sonnenuntergang
ihr Licht weiter hell erstrahlt.

In Dir!

An der Schwelle der Vergangenheit
Am Tor des Vergessens in der Gegenwart
Nur ein Tropfen im Ozean, gesogen und gerollt
Nach vorne treibt mich die Welle der Zeit.
In der Unendlichkeit geschmolzen im Nichts
Am Boden meiner Gedanken bebt ein Licht.
Sein Schein blendet, schreit mich an:
„Nimm Abschied von der Zukunft, die es niemals gab!“
Aber Gott, ich bin noch hier! Doch am Ende wo bleibe ich?
„In mir, in mir, in mir!“