Hullócsillag

Bolygók közt a bölcsőm, holt kövek honából szeltem a teret.
Fény varázsa igéz, a föld kék ragyogása rabja lettem.
Láng az ölelésem, izzó parázsként hasítottam az eget.
S egy tóban tükörképem kértem:
„Mondd el nékem, mi történt aznap, mikor már nincs létem.“

Unherzlich

Eine Oma lächelt am Fenster dem Nichts zu.
Wolken schlurfen am Himmel entlang.
Die Luft flirrt vor Reglosigkeit.
Keine Seele zu sehen, auch in keinem Menschen.

Dein Wille geschah

Mit welchem Recht wurde ich so, wie ich wurde?
Warum wurden meine Augen braun, meine Finger lang?
Wer hat meinen Willen gebrochen, bevor es ihn gab?
Und warum wurde ich nicht gefragt?
Wer erschuf mich, wie ich bin?
War’s des Zufalls Gleichgültigkeit
Oder doch göttlicher Funke
Aus Humor und Langeweile?

Erwachen

Am Ufer der Tage
Stehe ich herum,
Eine Welle rollt an
Und reißt mich fort
Wie einen Wurm.
Ich blicke nach oben,
Alles dreht sich um mich.
Nach Luft zu schnappen,
Ist nichts als vergeblich.
So lasse mich treiben,
Wozu noch denken,
Was besser wäre,
Schwimmen oder nur lenken.
Meine Augen sehen Himmel,
Sie sehen auch Erde.
Die Welle setzt mich ab
Auf einem Hügel in Ferne.
Was suche ich hier?
Frag‘ ich die Götter.
Was wollt ihr von mir
Ihr himmlischen Spötter?
Wurzeln schlagen
In diesem Gefilde
Soll ich frohgemut?
Oder weitergehen und
Suchen voller Glut?
Zaudern statt Zauber
Hält mich im Bann,
Bis die Welle anrückt
Vom Berge herab und
Schwemmt mich zurück
An den Rand der Zeit,
Wo ich stehe und staune
Mit leuchtenden Augen
Und eingehüllt in
Flirrendes Gewand.

Worte eines wahren Freundes

„… und dieser Sturm hat Dich einen großen Schritt nach vorne machen lassen, hat Dir ein großes Geschenk gemacht: einen tiefen See an Emotionen, einen Spiegel für den Blick in Deine Seele und eine Entfesselung Deiner selbst – alles wundervoll und schmerzhaft zugleich.“