Mit dem Angriff
Verschmelze ich mich,
Dem Gefühl des Schmerzes
Gebe ich mich hin,
In Dunkelheit
Werde ich selbst zu Licht,
Und sprenge
Das Grau von innen.
Lebenssturm
Pochende Hufe einer Horde
Herumstreunender Gefühle
Erschüttern meine Welt.
Auf den Weiden der Gedanken,
Durch die Wellentäler des Lebenssturms,
Auf der Suche nach dem Ewigen im Augenblick
Scheuen sie vor der ewigen Last der Augenblicke.
Der achte Tag …
Gott erschuf die Welt in sechs Tagen, am siebten Tage ruhte er sich aus.
Doch merkte er, dass seine Schöpfung ihm noch nicht gemütlich genug war, so erschuf er am achten Tage den Balkon.
Verzeiht mir meine Blasphemie und nehmt euch ein Beispiel an unserem Schöpfer. Streckt euch gemütlich aus und beobachtet das Geschehen eures Lebens von oben, denn …
Wenn der Geist still wird, wird die Welt wahrgenommen.
Wenn der Geist wach wird, wird die Welt erschaffen.
Wenn der Geist schaut, wird die Welt zur Realität.
Wenn der Geist eine Realität sieht, ist er nicht wach.
Seid achtsam und geduldig, und lasst euch nicht stören vom Gewusel.
Rumpeln an der Seelentür
Lautwuselig ist die Lebensfreude,
Das wahre Glück ruhigstill,
Doch im Grundrauschen
Des menschlichen Seins
Haust die Unzufriedenheit.
Was ist Schönheit?
Schönheit ist, was einen berührt,
sie ist, wonach man sich sehnt,
sie löst ein warmes Gefühl aus,
lässt einen glauben, man sei göttlich.
Schönheit ist der Sinn des Lebens.
Wenn man sie spürt,
hat man ihn gefunden,
wenn man ihn spürt,
hat man sie gefunden.
Und ich nenne sie
„Leben, Gott und Liebe“.