Proxima Centauri

… ist der nächste Stern zur Sonne, am Himmel kaum eine Armlänge weit. Doch warum streben wir in die Ferne, wenn das Licht in uns verweilt? Im Herzen eines Menschen ist der wahre Stern, der Wärme schenkt. Ein Feuer, das umarmt, aber auch mal versengt.

Lux Aeterna Animae!

Einschnitt

Das Davor danach
Süße Sehnsucht,
Das Danach davor
Ein Traumgedicht.
An der Grenze
Der Augenblick
Blüht und verwelkt
Im fahlen Licht.

Das Wahre

Entsteht Zauber wie gerufen?
Oder ist der Mangel zu erdulden?
Kann man lieben richtig wollen?
Oder ihr nur nicht entkommen?
Ich warte, dass die Liebe einkehrt,
Deinen Kopf an meine Brust lehnt,
Wir in uns verschlungen stehen,
Halten, atmen, stützen, tragen,
Und uns all die Tage sagen,
Dieser Traum soll ewig leben,
Im Dialog der Sinne schweben,
Die bunten Farben der Liebe sehen,
Alle Stufen des Lebens nehmen,
Und dass wir nie aufhören zu geben!

Sonntagsgebet

Träume, lasset
Bilder aufleuchten,
Erinnerungen aufleben,
Phantasien tanzen.
Singet meine Gefühle,
gebt mir die Hand,
schenket mir Erkenntnis.
Denn ihr seid der Raum
voller Resonanzen
in mir ohne Grenzen
erleuchtet von einer
ewigen Flamme,
die alles weiht,
alles erhebt,
zum Göttlichen führt
in Demut und Liebe.
Amen

Fußnote

Die einzig wahre Liebe ist die, die man gibt. Die einzig wahre Freude ist die andauernde Vorfreude des Lebens auf sich selbst. Beide zusammen nennt man Glück. So kann es nur eine Liebe geben, so kann es nur eine Freude geben. Die eine nimmt jede Liebe auf, die andere feiert das ganze Leben.