Aufstieg

Stille. Nichts als Farben in einer tonlosen Nacht. Sterne verharren rasend in Bewegungslosigkeit. Blätter rascheln. Tosend ertaste ich meinen Weg hoch hinauf in die Dunkelheit.

Außenseiter

Wie der Mond mich anstrahlt, die Sonne mich versengt, oder eine Kerze an mir leckt. Weiß oder gelb oder angegraut brüchig trage ich meine Last, oder tun dies andere an meiner statt. Verdorben oder hochgestochen, dann banal, alles egal. Ich bin, wie ich bin, hart und weich, mal blutgetränkt. Mein Name ist immer anders, stolz ziert er meine Stirn, und oft wird er auch zitiert. Ich kann nicht anders, als ein Außenseiter zu sein. Doch letztendlich ist in mir manches nur Salat.

gez. BUCH

Maxima officium

Die Liebe ist des Lebens Nahrung. Jeder braucht sie. Doch wenn man sich erst aus deren Abhängigkeit befreit, wird man wahrhaftig frei und wirklich bereit für sie sein. Ein Widerspruch ohne gleichen, eine Lebensaufgabe für alle, aber auch eine notwendige Grundlage für die Entscheidung, von welcher Flughöhe man auf das Leben schaut … verbunden mit den eigenen Wurzeln und versöhnt mit ihnen, verbunden mit dem eigenen inneren Kind und versöhnt mit ihm.