Sommerabend

Die Wiesen, die Gärten, der Wald, alle getaucht in einen schwer-süßlichen Duft. Genüsslich zerfließt der Farbgeschmack der Welt auf meiner Zunge. Mit meinen Augen ernte ich das Glück. Ich atme tief ein und dampfende Luft bewässert mein näheentwöhntes Inneres.

Skulpteur

Sinn meines Lebens ist, Wissen weiterzugeben, anzuleiten, zu formen. So gut es geht, so gut ich kann, so gut es mir möglich ist. Alles andere erfüllt mich nicht.

Persönlichkeitsentropie

Wenn man sich der eigenen Persönlichkeit nähert und sie dann findet, geht man durch eine Tür, hinter der sich ein ganzes Universum eröffnet, in das sich die Persönlichkeit ergießt und sich darin verteilt und es ausfüllt mit einer unwiderstehlichen Selbstverständlichkeit.

Das Wahre

Entsteht Zauber wie gerufen?
Oder ist der Mangel zu erdulden?
Kann man lieben richtig wollen?
Oder ihr nur nicht entkommen?
Ich warte, dass die Liebe einkehrt,
Deinen Kopf an meine Brust lehnt,
Wir in uns verschlungen stehen,
Halten, atmen, stützen, tragen,
Und uns all die Tage sagen,
Dieser Traum soll ewig leben,
Im Dialog der Sinne schweben,
Die bunten Farben der Liebe sehen,
Alle Stufen des Lebens nehmen,
Und dass wir nie aufhören zu geben!

Vertrauen

Es ist ein yogischer Grundsatz, dass nicht Glück oder Zufriedenheit als Lebensziel angestrebt werden sollten. Vielmehr haben diese als Fundament zu dienen, auf dem das Leben aufbaut, denn sie sind als Beet für echtes Wachstum, für das Gedeihen unserer Seele unerlässlich. Und sie sind da, auch wenn man sie nicht immer spürt. Auch wenn man einsam ist, sind sie da. Darauf muss man nur vertrauen und sie rufen. Streichelt man sie, so streicheln sie auch zurück.