Auf einem Hocker sitzen wir aneinander Seit, vor uns eine Klaviatur mächtig breit. Angespannt zum Sprung schlagen unsere Herzen los im gleichen Takt, voller Tatendrang reiten wir die Akkorde auf und ab! Es donnert und schwebt, fließt und erhebt sich der Klang unserer Zweisamkeit Wellenberge hoch und auch mal ins Tal von all der Leidenschaft und bewältigten Sorgen getrieben, und allem, was noch kommen mag! Unsere Finger tanzen und zwinkern sich an, unsere Schultern beben vom Feuer der Einigkeit. Die Musik unseres Lebens erschaffen wir in all der Zeit. Dann, alt geworden, sind unsere Hände nicht mehr so flink, langsamer fließt dahin unsere Musik. Ich nehme eine Hand von dem Klavier nun weg und halte dich mit dem freien Arm ganz fest. An dich geschmiegt hauche ich dir zu, bleib bei mir, bleib bei mir, bis die Musik mit uns verwelkt.
Képmás
Isten a saját képére teremtette az embert.
S ahogy az ember elmére fakadt, megteremtette istenét a saját képére.
Ő lett a félelem istene.
S ahogy az ember szeretetre fakadt, megteremtette istenét a szeretet képére.
Ő lett Jézus.
S ahogy az ember erőre fakadt, megteremtette istenét a pusztítás képére.
Ő lett a hullott angyal.
De Isten az emberbe ültette a vágyat is, hogy felnőjön hozzá.
Ő a remény istene.
Az egyetlen igaz Isten.
Kokoro
Mein Herz ist weich, aber nicht schwach.
Seine Wärme spürt, wer es greift,
und seine Stärke, wer es angreift.
Verschmolzen mit allem in seinem treuen Schlag.
Abgesang
Ein Paradies bekamen wir zum Leben,
doch mir scheint’s, wir versuchen
eher ein Leben lang darin zu sterben.
Wir gönnen das Glück weder unseren Nächsten
noch reicht uns das eigene als Zufriedenheit.
Blindbesessen jagen wir das wilde Vergnügen
und verjagen das Mitgefühl von unserer Seit.
Wer sollte uns für all das vergeben,
wenn wir verwandeln die Erde in einen Sarg?
Am Anschlag
Die Tür geht auf. Eine andere Welt tut sich auf einen Spalt. Dunkel ist es draußen im Gang. Kein Licht, kein Schatten. Dann geht sie wieder zu, bewegt wie von Geisterhand. Ich liege im Bett und denke nach. Nach kurzer Zeit steht im Türrahmen eine Gestalt. Wer bist du, frage ich wortlos zu dir gewandt. Ich kenne dich nicht. Du zitterst in einem Hauch von Nachtgewand. Tust einen zaghaften Schritt nach vorne und dein Mund stumm mich fragt, ob du in meine Nähe darfst. Ja, natürlich, ich sehe, du hast Angst. Warum, ist nicht von Belang. Für wahren Trost wird nie ein Grund verlangt. Du schmiegst dich an und schläfst selig ein.
Das Pendel des Lebens schwenkt entschlossen aus, doch in der Mitte steht eine Wand. Von dieser prallt die Kugel ab, und das andere Ende ihres Weges wird nie erreicht. Auf dieser Seite die Schwere, hinter der Wand die Leichtigkeit.
Ich denke nicht mehr nach, halte mich nur weiter im Traume wach.