… wäre dein Name gewesen,
hättest du die Welt erblickt als meine Tochter.
Mit Stolz hätte ich dich so gerufen.
Dieser Klang hätte meine Seele erwärmt.
Rachel wäre dein Name gewesen,
oder ist in einem anderen Leben.
So will ich es nicht!
Hilf mir nicht, wenn es dir passt,
hilf mir auch, wenn du nicht kannst!
Nicht generös, wenn’s dir bequemen,
mit Mitgefühl, weil du’s ehrlich meinst.
Und gibst du mir, wenn du nichts hast,
dann bist du wahrhaftig für mich da.
Von Herz zu Herz, nicht von oben herab.
Nur das ist Liebe, anderes nicht!
Und auch ich stehe dir immer bei,
gar wenn ich es kaum noch kann.
Walfreiheit
Luftblasen. Ich schaue sie an. Sie glitzern auf mich herab. Sie tragen nach oben von mir zumindest einen Teil. Leicht perlen sie hinauf. Dann angekommen zerplatzen sie. Und ich schicke welche nach, solange ich noch kann. Und auch ich steige dann auf und verschlucke sie erneut, so dass ich sie unten wieder loslassen kann.
Aufstieg
Stille. Nichts als Farben in einer tonlosen Nacht. Sterne verharren rasend in Bewegungslosigkeit. Blätter rascheln. Tosend ertaste ich meinen Weg hoch hinauf in die Dunkelheit.
Unruhe
Davon werden
viele Künstler getrieben.
Sich ihr zu entkommen
ist ihnen ein starkes Anliegen.
Doch zur Ruhe zu kommen
ist dennoch nicht ihr Bestreben.
Und die wenigen, die sie nicht haben,
wähnen sich in Sicherheit dagegen.
Was sie erfüllt, ist jedoch nur Langeweile.
Nicht das heilige Feuer der süßen Ungewissheit.