Erwachen

Am Ufer der Tage
Stehe ich herum,
Eine Welle rollt an
Und reißt mich fort
Wie einen Wurm.
Ich blicke nach oben,
Alles dreht sich um mich.
Nach Luft zu schnappen,
Ist nichts als vergeblich.
So lasse mich treiben,
Wozu noch denken,
Was besser wäre,
Schwimmen oder nur lenken.
Meine Augen sehen Himmel,
Sie sehen auch Erde.
Die Welle setzt mich ab
Auf einem Hügel in Ferne.
Was suche ich hier?
Frag‘ ich die Götter.
Was wollt ihr von mir
Ihr himmlischen Spötter?
Wurzeln schlagen
In diesem Gefilde
Soll ich frohgemut?
Oder weitergehen und
Suchen voller Glut?
Zaudern statt Zauber
Hält mich im Bann,
Bis die Welle anrückt
Vom Berge herab und
Schwemmt mich zurück
An den Rand der Zeit,
Wo ich stehe und staune
Mit leuchtenden Augen
Und eingehüllt in
Flirrendes Gewand.

Worte eines wahren Freundes

„… und dieser Sturm hat Dich einen großen Schritt nach vorne machen lassen, hat Dir ein großes Geschenk gemacht: einen tiefen See an Emotionen, einen Spiegel für den Blick in Deine Seele und eine Entfesselung Deiner selbst – alles wundervoll und schmerzhaft zugleich.“

Stille Resonanz

Ich würde
So gerne innehalten,
So gerne durchatmen,
Jemanden spüren,
Oder einfach nur berühren.
Ich würde so gerne fühlen,
Dass jemand da ist,
Ohne etwas zu wollen,
Und ich sein kann,
Ohne sein zu müssen.

Hasadás

Nem halsz éhen, de éhség gyötör. Élsz kenyéren és vízen. Ám a kenyér nem kemencéből van, nem karéjt metsz le belőle kedves társad, s a víz nem hideg forrásból apad, és nem szeretö kéz nyújtja neked és emeli szádhoz a poharat, ha rá vagy szorulva. A kenyér barna és ízetlen, a víz langyos és mű bögre hordja, és a kéz, mely nyújtja, nem önzetlen, a szemek nem csillognak, a pillantás nem varázslatos. Az élet nem ölel meg, csak átkarol. Elszorul a torkom s mellkasom túlcsordul a fájdalomtól, és élek kenyéren és vízen.