Lebensgleise

Erfüllungsgehilfe im Verwaltungsakt des Lebens,
Im eigenen oder von Geliebten eben.
Fremde fordern es von einem auch ein,
Ich will aber kein Güterzug sein!
Nicht nur durch den Alltag stampfen,
Mit Sorgen durch das Leben krampfen!
In die Weiten meiner Gleise will ich fahren,
Lasst mich fliegen, lasst mich schweifen!

Oratio interrupta

Gedankenstau tut weh! Gedanken bleiben nicht gerne alleine. Sie haben den Drang, geteilt und mitgeteilt zu werden. Einmal freigesetzt schmiegen sie sich um die Gedanken anderer, sie tanzen mit ihnen, sie fliegen mit ihnen, sie umarmen sie! Aber sie können diesen Tanz nicht erzwingen und sie wollen nicht kämpfen … dann sind sie einsam, lieber einsam.

Lebenssturm

Pochende Hufe einer Horde
Herumstreunender Gefühle
Erschüttern meine Welt.
Auf den Weiden der Gedanken,
Durch die Wellentäler des Lebenssturms,
Auf der Suche nach dem Ewigen im Augenblick
Scheuen sie vor der ewigen Last der Augenblicke.