Ja

Wie die Erinnerung an eine Scheibe Brot,
Dessen Geschmack noch am Gaumen hängt
Und man sich fragt,
Habe ich denn wirklich jemals gespeist?
Wie die Erinnerung an einen Schluck Wein,
Dessen Süße noch die Kehle kühlt
Und man sich fragt,
Habe ich denn wirklich jemals getrunken?
Wie die Erinnerung an einen Kuss,
Dessen Zartheit noch die Seele berührt
Und man sich fragt,
Habe ich denn wirklich jemals geliebt?

Innere Stimme

Vater unser, der du bist im Himmel,
Gesegnet sei mein Leben,
Dein Reich komme, dein Wille geschehe,
Gelindert werde mein Leid,
Wie im Himmel, also auf Erden,
Die Kraft des Glaubens erleuchte mich.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Dein Wort nähre meine Seele.
Und vergib uns unsere Schuld,
Und vergib mir meine Schuld!
Wie wir vergeben unseren Schuldigern.
Wie ich versuche mir zu vergeben.
Und führe uns nicht in Versuchung,
Und Führe mich zu dir,
Sondern erlöse uns von dem Übel,
Erlöse mich vom Schmerz,
Denn dein ist das Reich
Nimm meine Hand,
Und die Kraft
Stehe mir bei,
Und die Herrlichkeit
Ich will in dir aufgehen
In Ewigkeit.
In Liebe.
Amen!
Vater, verlass’ mich nicht!

Prana

Ich habe deine Farben gesehen, du wolltest, dass ich sie sehe, wolltest, dass ich dir helfe. Sie waren tief, sehr tief. Ich habe dir goldenes Licht geschenkt, göttliches Licht, habe dich darin gebadet. Danach kamst du zur Ruhe und hast in meinen Armen geschlafen und ich war müde aber glücklich.

Lippengold

Glaub‘ mir, sage ich.
Aber doch nicht, warum solltest du?
Doch, sag‘ es, so ist es schöner, sagst du.
Glaub‘ mir, sage ich.