Am Morgen, wenn der Tag beginnt und der Geist sich entscheidet aus der Dämmerwelt ins Jetzt zurückzukehren, räkeln sich in meinem Bewusstsein Gedanken, die sind – so schön und sinnlos -, wie sie sind.

Es fragt sich dann in mir zum Beispiel, was von einem Menschen bleibt, wenn man ihn von seinen Bedürfnissen befreit. Wenn man alles abschält, was seinen Kern umgibt und man kann werfen darauf einen unverschleierten Blick. Und ich sage, dass mich nur dieser Rest interessiert.

Oder, dass wenn man im Abschied noch Schmerz verspürt, ist man noch Verfangen … in der Vergangenheit krampfhaft verankert. Echter Abschied ist versöhnlich, lässt alles los, um eben so die Verbindung für immer im Herzen zu behalten.

Und dann auch das noch! Warum werde ich, warum nur, in Gesprächen auf die Beschränktheiten der anderen reduziert? Mein Geist wird hohl. Aber das bin ich nicht, es ist bloß die Macht der Leere über mich. Und sobald aus diesem offenen Kerker entkommen, schüttelt sich mein Verstand und erwacht wie aus einer Trance und führt sein Gespräch fort mit sich. Nur hören kann es niemand.