Manchmal bin ich ein Handschuh,
manchmal die Hand, die friert.
Manchmal greife ich nach dir,
manchmal rufst du nach mir.
Manchmal bin ich ganz Energie,
manchmal bloß helle Neugier.
Manchmal nur schön mit dir,
manchmal vermisse dich hier.
Manchmal wünschte zu fliegen,
manchmal will ich nur liegen.
Manchmal habe ich kein Licht,
manchmal bin leuchtend Gestirn.
Manchmal ist es, wie es ist,
manchmal ist es nur Phantasie.
Doch ewig währt die Liebe in mir.
Seelenbeben
Ich rufe deinen Namen in mich hinein,
Dann schreie ich ins Endlose „nein!“,
Meiner Seele Tiefe ersingt mein Leid,
Mein Klagelied tost, ein Orkan von Pein!
Es bebt im Ozean von Licht und Schall,
Und am Wasserwall meiner Wimpern angelangt,
Rauscht es und wispert „verlass‘ mich nicht“.
Im Brunnen meiner Kehle Stille verhallt,
Ich rufe deinen Namen so sanft, so sanft.
Mi a végtelen?
Marék könny, mely átfut az éteren?
Tán torkaszakadt néma sóhaj?
Bukdácsoló vágy az élet hevén?
A végtelen csak egy pillanat,
Egy ölelés, csók, kitárt szeretet,
A végtelen vagy te meg én,
Két párhuzamos tovafény
Egybefonva a tejút szegén.
Glow
Ich weiß nicht,
wie man es bezeichnen kann.
Ist es ein Leuchten der Augen?
Das Hautschimmern im Morgenschein?
Die Silhoutette an der Wand?
Oder der feine Wink einer Hand?
Oder die Seele, die einem sagt,
Sie ist die eine, die zu dir passt.
TagTraum
… auf dir ruht
mein erster Blick,
unsere Augen begrüßen sich,
in uns erwacht das Leben,
und wenn wir aufbrechen,
meine Nahrung ist dein Kuss,
ich flieg‘ auf meinen Wegen,
und abends zurückgekehrt,
„Schön, dass du da bist“
erklingt aus deinem Mund,
ich flüstere zärtlich
„Ich habe dich vermisst“,
und am nächsten Morgen
weck‘ ich dich mit
„Ich liebe dich“,
deine Augen lächeln,
und der Tag beginnt
erneut glücklich …