E szavakkal kelek minden reggel.
S aztán kérdem, hisz melyeket is,
tán oly sok nincs, mit elkövettem?
Vagy azokat, melyeket eddig még nem?
Igen, s vak rettegéssel ezek töltenek el.
Veritas
Nur dann bist du ein Mann,
wenn du alleine leben kannst!
– ruft unsere Zeit.
Bist du aber ein echter Mann,
brauchst du niemanden an deiner Seit.
– das ist auch soweit bekannt.
Aber es stimmt beides nicht,
denn, zwar bist du dann ein Mann,
jedoch noch lange kein Mensch,
denn alleine bist du nimmer ganz.
Auch du, Frau dieser Welt,
egal auf welchem Kontinent,
bleib selber nicht allein.
Füreinander seid ihr da,
so suchet einander mit Bedacht
für der Liebe Herrlichkeit!
Képmás
Isten a saját képére teremtette az embert.
S ahogy az ember elmére fakadt, megteremtette istenét a saját képére.
Ő lett a félelem istene.
S ahogy az ember szeretetre fakadt, megteremtette istenét a szeretet képére.
Ő lett Jézus.
S ahogy az ember erőre fakadt, megteremtette istenét a pusztítás képére.
Ő lett a hullott angyal.
De Isten az emberbe ültette a vágyat is, hogy felnőjön hozzá.
Ő a remény istene.
Az egyetlen igaz Isten.
Das Absolute
Wenn man tot ist, ist man Gott näher denn je.
Wenn man liebt, ist man Gott näher denn je.
Und beide Male verliert man die Kontrolle,
im Sterben wie auch im kleinen Tod.
Doch in beiden Augenblicken lebt man ewig.
Warum fehlt nur der Mut, im Leben Gott nahe zu sein?
Und auch, wenn man tot durchs Leben geht,
hält man an der Kontrolle fest,
der aber fest nur in Gottes Hände fällt.
Es wäre so einfach es zu lassen,
statt die Tür zum Herzen zuzulassen.
Und die Sicherheit anzunehmen,
die nicht greifbar hinter der Liebe steckt.
Schattierungen
Wenn ich Gott um Hilfe bitten wollte, oder nur aus der Flasche den Geist, möge ich bescheiden sein, worum würde ich ihn bitten? Ich hätte nicht die Veranlassung, nicht einmal die Kraft, für mich um etwas zu bitten, die Menschen verdienten es mehr, für sie etwas zu wünschen. Ich würde für sie bitten, vielmehr beten, sie bekämen mehr Erkenntnisfähigkeit und auch eine weiterentwickelte Sehkarft, um zu erkennen, dass der Wert des menschlichen Seins in den Schattierungen liegt, und nicht in den Grundfarben. Laut sind die Instinkte, die leisen Zwischentöne sind die Sprache der Liebe, wie die feinen Farben von Seide, wie eine Berührung der Sinne, und nicht wie der Hieb der Triebe. Ich wünschte, die Menschen könnten den Frieden entdecken in sich und füreinander. Nein, für mich selbst würde ich um gar nichts bitten, ich würde alle meinen drei Wünsche auf eine Karte setzen: „Gott oder Geist, oder wer auch immer du bist, schenke den Menschen ein starkes bescheidenes Herz!“