Mit welchem Recht wurde ich so, wie ich wurde?
Warum wurden meine Augen braun, meine Finger lang?
Wer hat meinen Willen gebrochen, bevor es ihn gab?
Und warum wurde ich nicht gefragt?
Wer erschuf mich, wie ich bin?
War’s des Zufalls Gleichgültigkeit
Oder doch göttlicher Funke
Aus Humor und Langeweile?
Dilemma
Geist = szellem
Seele = lélek
Heiliger Geist = Szentlélek = „Heilige Seele“
sich begeistern = lelkesedni = „sich beseelen“
beseelt = átszellemült = „begeistert“
Ist das die Dualität der Sprachen Deutsch und Ungarisch, die den Verstand zerreißt oder vielmehr der Beweis für das ganzheitlich Gleiche?
Hineni!
Ich bin da, ich war immer da und werde immer da sein.
Ich werde dich finden, dich wiederfinden, auch wenn es mehrere Leben dauert.
Innere Stimme
Vater unser, der du bist im Himmel,
Gesegnet sei mein Leben,
Dein Reich komme, dein Wille geschehe,
Gelindert werde mein Leid,
Wie im Himmel, also auf Erden,
Die Kraft des Glaubens erleuchte mich.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Dein Wort nähre meine Seele.
Und vergib uns unsere Schuld,
Und vergib mir meine Schuld!
Wie wir vergeben unseren Schuldigern.
Wie ich versuche mir zu vergeben.
Und führe uns nicht in Versuchung,
Und Führe mich zu dir,
Sondern erlöse uns von dem Übel,
Erlöse mich vom Schmerz,
Denn dein ist das Reich
Nimm meine Hand,
Und die Kraft
Stehe mir bei,
Und die Herrlichkeit
Ich will in dir aufgehen
In Ewigkeit.
In Liebe.
Amen!
Vater, verlass’ mich nicht!
Unendlich gespalten unendlich
Durch die Teilung im Schöpfungsakt hat sich Gott verloren. Seine Tränen sind unsere Liebe. Er ringt mit sich, er sucht sich, er schreit nach sich. Seine Unruhe spüren wir in unserer Suche, seine Freude im Finden und seine Qual in der Trennung. Wenn wir lieben, geben wir Gott sich selbst zurück, wir haben aber auch die Bürde sein Schöpfungsopfer mitzutragen. Wir sind auf Erden, um Gott beizustehen. Und er ist für uns da, wenn wir unsere Ganzheit missen.