Grundbedürfnis

Gibt es Poesie, wenn der Schmerz alles überdeckt?
Gibt es Schönheit, wenn das Hässliche alles beherrscht?
Gibt es Musik, wenn Lärm alles übertönt?
Gibt es Liebe, wenn Gewalt über allem liegt?

Ja! Denn nur die Poesie, nur das Schöne, nur die Musik und nur die Liebe können einen berühren. Alles andere ist nur ein Schlag ins Gesicht. Aber wunden heilen, doch ohne Berührungen kann man nicht leben!

Warum eigentlich?

Ja, warum eigentlich schreibe ich? Diese Frage hat mich gestern spontan überfallen und beschäftigt mich unterschwellig seither. Ist es ein Dialog unter Gleichen, also mit mir selbst? Oder brauche ich die Umarmung der Worte als Manna für meine Seele? Sind es gar die schöpferischen Genüsse, die meinen Geist nähren und befried(ig)en? Oder was? Ich kann keine bessere Antwort geben als: Von allem etwas, denn ich kann nicht anders, ich fühle mich alleine, wenn ich nicht schreibe.

Ívfény

Boldog kisülésed egy villanás, ősi hevülés,
De ellenpólusod nélkül benned még remény sem ég,
Csak gondolatként rekedsz egy érzés peremén,
S mégis, lobbanásig feszülve érzed, ez nem a vég!

Im Café …

… sitze ich. Nicht allein.
Mir gegenüber zu meiner Rechten
ein Mann und eine Frau.
Sie ihm auf der Eckbank schräg zugewandt.
Er gerade am Tisch.
Sie unterhalten sich angeregt leise.
Sie erzählt, er hört zu.
Er erzählt, sie hört zu.
Ein Dialog unter Gleichen.
Ich blicke sie an. Ein schönes Paar.
Ein Paar? Nein, voneinander zu weit entfernt auf der Bank.
Dann beugt sie sich zu ihm. Nimmt seinen Kopf in ihre Hand.
Und küsst ihn lang und zart.
Er … er … er ist überrascht.
Sie will in seine Arme von der Seit.
Gleitet zu ihm hinüber elegant.
Er öffnet zaghaft die Arme. Ein Fragezeichen.
Und ergibt sich doch recht bald.
So liegt sie halb auf seiner Brust.
Die Augen voller Tränen des Verlangens und der Traurigkeit.
Seine sind noch immer geöffnet sehr-sehr weit.
Aber er hält sie umarmt auch sehr zart.
Sie setzt sich wieder auf. Nah bei ihm.
Und unterhält sich weiter wie gehabt.
Vielleicht jetzt sind sie ein Paar.

Im Café sitze ich. Allein.
Mein Kopf ruht verträumt in meiner Hand.
Und unterhalte mich weiter mit meiner Begleitung
auch wie gehabt.

Középosztály

Mily dicséretes dolog, ha az ember oly bátor, hogy nem ereszkedik le az élet alantas szintjeire. S mily sajnálatos, ha oly gyáva, hogy nem emelkedik fel a magasztosokra.