Hilf mir nicht, wenn es dir passt,
hilf mir auch, wenn du nicht kannst!
Nicht generös, wenn’s dir bequemen,
mit Mitgefühl, weil du’s ehrlich meinst.
Und gibst du mir, wenn du nichts hast,
dann bist du wahrhaftig für mich da.
Von Herz zu Herz, nicht von oben herab.
Nur das ist Liebe, anderes nicht!
Und auch ich stehe dir immer bei,
gar wenn ich es kaum noch kann.
Quadrophonie
Ein Leben lang bewegt sich der Mensch
zwischen vier Schwingungen.
Er muss seine Sehnsüchte kennen.
Er muss wissen, welche er verwirklichen kann.
Er muss auch wissen und akzeptieren, welche nicht.
Er muss aber auch erkennen, welche er nicht zu verwirklichen wagt.
Kann er elegant zu dieser Musik tanzen, wird er zufrieden sein.
Es ist der Mond …
Was genau?
Was mich so bewegt.
Ja?
Warum fragst du nicht?
Was?
Warum ich so guter Laune bin.
Ist doch der Mond!
Nein, mein Projekt.
Welches denn?
Jetzt sage ich es nicht!
Verletzt?
Ja
Ach, dieser Mond!
Was ist das Leben?
Wenn man
durch einen Löwenzahn in die Sonne schaut
oder verträumt im Nebel wie auf Wolken läuft
oder über der Gischt dem Geschrei der Möven lauscht
oder die Schneeflocken von den Lippen leckt
oder am Sonntagmorgen alle viere von sich streckt
oder wie man sich in warme Kleidung hüllt
oder den Wind in den Haaren spürt
oder wie man in die Augen der Geliebten blickt
oder sich Glück aus allem strickt.
Homo hominis limitatus
Gott erschuf die Leere und füllte sie mit der Schöpfung. Wenn aber Menschen eine Leere erzeugen, wird sie so dicht, dass darin sonst nichts bestehen kann.