Ich brauche einen Sturm,
der an meinen Ästen reißt,
der zieht und zerrt,
mich entwurzelt,
in die Lüfte schmeißt
und fest daran glaubt,
dass auch ein Baum
zu fliegen weiß.
Paradies
Ich bette mein Haupt auf deine Schulter,
Wühle meine Nase in deinen Hals und Nacken
Und atme durch deine Haare tief den Duft der Entspannung ein.
Warum?
Warum können wir nicht lieben?
Warum nur Erwartungen dienen?
Warum nicht einfach nur geben,
Alles mit Leichtigkeit annehmen?
Warum rennen, rennen, nur noch rennen,
Den Alltag über alles stellen?
Warum kleingläubig das Ziel verfehlen,
Statt sich aneinander zu lehnen?
Warum reicht es nicht zu leben,
Hand in Hand durch’s Leben gehen?
Ist’s ein Wagnis zu vertrauen,
Über Enttäuschungen hinwegschauen?
Und diese Liebe, die wir wollen,
Mit voller Brust uns einfach holen?
Féltekék
Emebrek, ti félangyalok,
Félszárnyakkal félrokkantak
Életetek görbe háta
A hiány terhe úgy nyomaszt!
Itt vagy-e, csak láthatatlan,
Vagy vakság fátyla leplez-e?
Tudatlanul, de szárnyalnom kell,
Állj mellém, ne rejtőzz el!
Szárnyad egyik oldalamon,
Magamé a másikon.
Add a kezed, kapaszkodj meg,
Bátran ugorj, bátran zuhanj!
Ne félj, magamnak én sugallom.
Omnia

Licht fällt auf mich
Es ist dein Licht
Liebe umhüllt mich
Es ist deine Liebe
Du trägst mich
Ich wachse in dir