Träume, lasset
Bilder aufleuchten,
Erinnerungen aufleben,
Phantasien tanzen.
Singet meine Gefühle,
gebt mir die Hand,
schenket mir Erkenntnis.
Denn ihr seid der Raum
voller Resonanzen
in mir ohne Grenzen
erleuchtet von einer
ewigen Flamme,
die alles weiht,
alles erhebt,
zum Göttlichen führt
in Demut und Liebe.
Amen
Wort für Wort
Liebe mich, doch nicht zu sehr,
Liebe mich, wie ich begehr.
Gib mir Wonne, zeig’ mir Lust,
Ertrage zärtlich meinen Frust.
So bin ich, das musst du wissen,
Das wolltest du doch nicht missen.
Aber wehe, meine Liebe schwindet,
Zu dir mich keine Bande bindet!
Hineni!
Ich bin da, ich war immer da und werde immer da sein.
Ich werde dich finden, dich wiederfinden, auch wenn es mehrere Leben dauert.
(ohne Titel)
Wenn Einsamkeit
Kein Gefühl wäre, sondern ein Fels
Und Erinnerung bloß ein Blumenfeld,
Dann wär‘ die Erde ein duftender Berg,
Ein Ort für Zwerge, Riesen und vieles mehr.
Mit ihnen tanzte ich den Tanz der Tränen,
Den Tanz der Freude und des Glücks.
Ich tanzte mit geschlossenen Augen,
Mit breiten Armen um die Schatten,
Um zu sehen, was ich will und
Alles, was ich nicht vergessen kann.
Unverklungen
Ich erinnere mich an deinen Herzschlag,
Wie ich ihm atemlos lauschte,
Wie mein Ohr an deiner Brust klebte,
Wie ich vor Ehrfurcht erstarrte.
Mein Kopf hob und sank mit deinem Atem,
Auf und ab und auf und ab.
Ich roch deine Haut,
Lag selig auf den Wellen deiner Lebensmusik.
Dein Herz rattert, rumpelt, pocht und gurgelt,
Trotzig, wild, entschlossen, stark.
Anlauf, Pause, Anlauf, Pause,
Und trägt dich, trägt dich, so weit es geht.
Und jetzt?
Ich erinnere mich an deinen Herzschlag,
Wie ich ihm atemlos lauschte.
Dein Herz schlägt nun ohne mich.