Was heißt es, wenn man denkt, das Leben durch eine Glasscheibe zu betrachten, wenn alles irgendwie auf dem Kopf stehend dargestellt wird, wie bei einer alten Fachkamera? Wenn man sich selbst auf dem Bild sieht, Subjekt und Objekt scheinbar voneinander getrennt? Was heißt es, wenn die eigene Haut nicht die eigene zu sein scheint, sondern nur eine notwendige Hülle? Was heißt es, wenn man glaubt in einem Paralleluniversum zu sein, doch nicht zu Hause? Was heißt es?
Sóhaj
Teszed-e még kezed az enyémbe,
Újjaidat fonva gyöngédségbe?
És repülünk-e álmainkkal,
Az eget hasítva kacagással?
Lesz-e meleg pillantásunk,
Vakon bízva mind egymásban?
Fogsz-e táncolni még velem
Lágy talpú egy kedvesem?
A rádióból szól a zene,
Könnyben szemem, ó kegyelem!
Glücksträne
ist der Tau, der von den Flügeln der Engel durch unser Auge rinnt.
Aufbruch
Angelangt am Lebens Dach im Sein,
Die Baumkrone verästelt und fein.
Schultere Engel, ihr Singsang im Ohr,
Sehe nichts als Nebel und Moor.
Ich höre die Stimmen, sie sprechen zu mir,
Ein unverständliches Sprachgewirr.
Geister die zerren, ziehen und reißen,
Ihre Zähne sich an mir festbeißen.
Ein Kampf im Äther, es wirbelt und kreischt,
Ich Sterblicher inmitten werde zerfleischt.
Um der Geister Irrwege zu entkommen,
Will ich die Zeit besonnen
Verbannen in die Unendlichkeit,
Weg von Zukunft und Vergangenheit.
Erkennen will ich den eigenen Pfad,
Weitblick, nicht Blindheit vor Gutmütigkeit.
Waten werde ich durch Wasser, Land und Lüfte,
Mit schweren Beinen weiter bis an eine Küste
Meines eigenen Lebens voller Leichtigkeit!
Apathie
Wie im Halbschlaf
Schwebend im Meer
Der Nebel zieht mich
Herab in den Graben
Der Gefühle
Der Sog reißt nicht ab
Bedrückend voller
Leichtigkeit
Das Leben
In Teilnahmslosigkeit