Schicksalstsunami

Es gibt Kräfte die einen gnadenlos treiben. Sie bauen sich unbemerkt auf, scheinen harmlos sich auszuweiten. Sie winden sich und rollen sich, türmen sich auf. Dann füllen sie ihre Lungen für das finale Getöse und fegen einen mit der unwiderstehlichen Wucht einer Urgewalt weg.

Gegen sie anzukämpfen, ist zwecklos. Die einzige Hoffnung, sie zu überstehen, ist, sich ihnen zu ergeben.

Im Leben spürt man solche Momente. Die süße Kapitulation ist der Lohn der Demut, und die Gewissheit, dass es gut ist, wie es ist, ist ein Abbild des Urvertrauens.

Pippi Langstrumpf

Es heißt, man kann das Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten.
Es heißt, man kann die Welt durch den eigenen Willen formen.
Es heißt, man kann sogar neue Welten mit starkem Willen erzeugen.
Es gibt sicherlich Umstände, die man als Mensch nicht ändern kann.
Ich frage mich aber, warum werden die Chancen nicht genutzt, durch die man Neues erwirken kann?
Was motiviert einen zu verharren? Gelähmt vor Angst vor Veränderung auf die Welt zu starren?
Warum beraubt man sich der Erfüllung? Auch wenn man scheitert, warum keiner Erleichterung nacheifern?
Man verliert alles, wenn man nicht bereit ist zu gewinnen.
Man gewinnt nichts, wenn man glaubt zu haben.
Man hat nichts, wenn man nicht bereit ist zu verlieren.

„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!“
Dann tue es!

Frauenverstehen

Darüber zu schreiben,
Wurde ich gebeten.

Was soll ich sagen?

Eilen oder noch warten,
Dass die Jahre vergehen,
Mit Weisheit mich segnen?

Oder einfach nur sagen,
Die Zunge nicht halten,
Was ich glaube zu sehen?

Die Frauen verstehen,
Keine Aufgabe des Mannes!

Wenn sie sich selbst liebten,
Sich selbst vergäben,
Wofür auch immer im Leben,
Wäre kein Verständnis vonnöten.

Zum Heim ihres Selbst,
Könnten sie werden,
Alles in der Welt,
Nähren, herbergen.

Das Leben so lieben,
Die Liebe ganz leben,
Mit dem Manne im Bunde,
Die Schöpfung erleben.

Die Frauen verstehen,
Kann niemand,
Solange sie
Sich nicht lieben.

Samsara

Und ich sage Dir noch eins, es ist eine männliche Schwäche, eine Ambivalenz, ein ewiges Dilemma … wir wollen euch in den Arm nehmen, euch spüren, euch um uns haben, euch beschenken und versorgen, nur lasst uns unsere Freiheit, kommt uns nicht in die Quere, lasst uns allein, doch wehe, wir sind allein, dann wollen wir euch in den Arm nehmen, euch spüren, euch um uns haben, euch beschenken und versorgen, nur lasst uns unsere Freiheit, …

Zu sein

Ist es besser zu fühlen als nicht zu fühlen,
In tausend Stücke zerrissen da zu liegen?
Sich immer wieder zusammen zu setzen,
Und immer wieder etwas zu verlieren?
Das Leuchten matter, der Blick müder,
Eine schlechte Kopie von sich selbst zu werden?

Ja und immer wieder ja!