éjcsend ölében lepleink egymásra vetve oázisunk velünk fedve kezem nyugszik testeden feléd hajtom fejem homlokom a tiéden nyelem leheleted selymes ölelése ringatja lelkem templom harangja csendül s te összerezzensz átölellek gyöngéden símogatom fejed minden rendben súgom a lidércet elkergettem egymáshoz símulva lelkünk hancúrozik álomország fényében boldogságunk árny nélkül ragyog itt vagyok veled s te minduntalan lélegzed belém az eget
Selbstsichtig
… und ich befürchtete, wenn ich die Augen aufmachte, stiegen meine Gedanken wie von Flammen hochgerissene Aschestäubchen gen Himmel. So ließ ich sie zu und beobachtete mich von innen.
Dankbarkeit
Wofür ist man dankbar? Für das Leben, für den nächsten Atemzug? Oder für Gesundheit und Glück? Geld? Erfüllte Träume? Wofür danke ich und wem? Ich weiß es nicht und weiß auch nicht, ob dies alles stimmt. Ich weiß nur, dass ich zwar für all das dankbar sein soll, doch meine Dankbarkeit erschöpft sich dadurch nicht. Denn dankbar bin ich vor allem, lieben zu können. Und mich leiten Hoffnung und Wille, durch Liebe auch die Versöhnung zu erlernen. Versöhnung mit mir selbst und bedingungslos mit allem. Und auch wenn ich mein Ziel in diesem Leben wohl nicht erreiche, weiß ich, dass der, dem ich danke und dessen Namen ich nicht kenne, mir immer den richtigen, auch wenn nicht den einfachsten Weg weisen wird. Und ich bin dankbar, dass ich keine Angst habe vor dem Weg, vor meinem Weg.
Und ich frage mich immer und immer wieder: Warum machen sich die Menschen so klein, so unbedeutend? Warum sehen sie nicht, dass ihre wahre Größe darin besteht, dankbar sein zu können und dies denken, fühlen, erfahren zu können? Groß bin ich selbst nicht, doch unbedeutend auch nicht.
Poesie
Ich kann nicht anders, als wieder ein Zitat anzubringen.
Diesmal aus dem Buch von Pascal Mercier
„Das Gewicht der Worte“
Diese Gedanken stehen für sich.
„Was eigentlich Poesie sei … im weiteren Sinne, wie es sie in Prosa gäbe, aber auch in Gemälden, in Fotografien, im Film, in der Musik? Poesie … hat mit der Erfahrung der Zeit zu tun. Sie ist eine Art, die Gegenwart ganz Gegenwart sein zu lassen. Ein Mittel, die Zeit anzuhalten. … Die poetische Gegenwart ist wie herausgehoben aus dem Fluss und der drängenden Abfolge des zeitlichen Geschehens. … Etwas Poetisches, auch wenn es nur etwas Kleines ist, … gibt dem Leben im Moment der Betrachtung eine Tiefe, die es sonst nicht hat.“
… und Poesie hilft, mit der Gegenwart besser klarzukommen.
(Auszüge als Abschrift aus dem gleichnamigen Hörbuch)
Übergänge
Stellt man sich über das Leben,
Wenn man versucht, es zu regeln?
Wenn man seinen Fluss hemmt,
Seine Kräfte bändigt? Ja, denn
Man kann nicht aufwachen und
In ein Leben zurückkehren.
Man kann nur aufwachen
In einen neuen Traum hinein.