Warum die und warum der?
Warum nicht die,
Warum nicht der?
Diese Frage zu stellen,
Der Vernunft entbehrt,
Denn man weiß nicht,
Wie die Liebe wählt.
Sie sieht das Wahre,
Ohne Sinn und ohne Zweck,
Das, was einen
Mit Fanfaren niederstreckt
Und betäubt vor Glück
Und betäubt vor Schmerz!
Aber die Magie,
Die Magie,
Sie endet nie
Und lodert weiter
Selbst ohne Sinn und ohne Zweck.
Perspektiven
Was ist besser,
Den Winzer zu lieben
Oder den Wein?
Nach Liebe zu haschen,
Oder am Leben zu naschen?
Was erfüllt mehr,
Des Geistes oder
Des Fleisches Lust?
Ist doch gleich,
Wonach es beliebt.
Im Grunde vereint,
Zur Feier nichts muss,
Doch kann, wenn man will
Und soll, Leben ist Genuss.
Liebe ist ein Gedicht
meine Finger gleiten über die Verse deines Körpers
mein Atem schwebt über den Strophen deiner Blicke
ich trinke die Wonne aus den Reimen deiner Lust
Was ist es?
Ich habe mich tatsächlich gefragt,
In der Hoffnung auf eine Antwort von mir,
Was Glück ist.
Wenn du an meiner Herzseite schläfst
Und an meiner Rechten gehst?
Oder wenn mich eine Kugel verfehlt
Auf der Suche nach einem wahllosen Ziel?
Ist es Glück zu wissen, wer man ist?
Oder eher zu suchen ungewiss?
Ich weiß es nicht.
Was ist es denn?
Wenn ich es finde,
Zeig‘ ich’s dir.
Komm‘ mit mir!
Hasadás
Nem halsz éhen, de éhség gyötör. Élsz kenyéren és vízen. Ám a kenyér nem kemencéből van, nem karéjt metsz le belőle kedves társad, s a víz nem hideg forrásból apad, és nem szeretö kéz nyújtja neked és emeli szádhoz a poharat, ha rá vagy szorulva. A kenyér barna és ízetlen, a víz langyos és mű bögre hordja, és a kéz, mely nyújtja, nem önzetlen, a szemek nem csillognak, a pillantás nem varázslatos. Az élet nem ölel meg, csak átkarol. Elszorul a torkom s mellkasom túlcsordul a fájdalomtól, és élek kenyéren és vízen.