meine Finger gleiten über die Verse deines Körpers
mein Atem schwebt über den Strophen deiner Blicke
ich trinke die Wonne aus den Reimen deiner Lust
Ich stehe auch für mich,
Bin mein eigenes Gedicht.
Ein Baum bin ich,
Nein, keine Fee brauche ich.
Die Erinnerung an den Sturm
Nährt und festigt mich,
Erfüllt mich mit Glück,
Denn gelebt habe ich!
Doch gib nicht drauf,
Was jetzt ist,
Stürme vergehen,
Bäume nicht.
Ihre Wurzeln fest verankert
Im Boden trotzen sie dem Wind
Und warten gar geschunden
Auf die Ankunft des Lichts.
Was ist es?
Ich habe mich tatsächlich gefragt,
In der Hoffnung auf eine Antwort von mir,
Was Glück ist.
Wenn du an meiner Herzseite schläfst
Und an meiner Rechten gehst?
Oder wenn mich eine Kugel verfehlt
Auf der Suche nach einem wahllosen Ziel?
Ist es Glück zu wissen, wer man ist?
Oder eher zu suchen ungewiss?
Ich weiß es nicht.
Was ist es denn?
Wenn ich es finde,
Zeig‘ ich’s dir.
Komm‘ mit mir!
Szívek nyelve
Ha a szív érti a szívet, nem kell értse a nyelvet.
Ja
Wie die Erinnerung an eine Scheibe Brot,
Dessen Geschmack noch am Gaumen hängt
Und man sich fragt,
Habe ich denn wirklich jemals gespeist?
Wie die Erinnerung an einen Schluck Wein,
Dessen Süße noch die Kehle kühlt
Und man sich fragt,
Habe ich denn wirklich jemals getrunken?
Wie die Erinnerung an einen Kuss,
Dessen Zartheit noch die Seele berührt
Und man sich fragt,
Habe ich denn wirklich jemals geliebt?