Wie soll ich es in Worte fassen, was mich umgibt wie ein amorphes Feld von reglosem Schrei?

Es kommt aus dem Blick der alten Frau von nebenan, vom verlorenen Kinde alleine im Wald, vom Junkie, der unter der Brücke lallt, hochgewürgt aus tausend Kehlen in Kriegen, von vielen, die es begraben in Schoßen von Ungeliebten, oder von denen, die nur ihre Habseligkeiten umarmen in der Bahn. Es ist der Schmerz, den man nicht beschreiben kann, dessen Ort man nicht kennt, weil es weh tut überall, wie die nachletzte Luft, wonach man sich zuckt, doch nicht in der Lunge, im Herzen brennt es nach dem veratmeten Glück.

Man kann daran sterben. Es ist die Einsamkeit.