Der Wald ist mir zu eng und unruhig, Weitblick über eine sanft gewellte Landschaft ist meine Welt. Eine Welt wie eine Frau, unendlich doch offen, unerreichbar aber schön, luftig, hell und ausgebreitet, fruchtbar und verlockend. Mein Blick schweift über die Formen, verliert sich in dunklen Tälern, liebkost die Hügel und ruht auf den Ebenen. Licht durchflutet meinen Körper, meinen Geist, meine Seele, rotes, pochendes Licht und ich wünsche mir in dieser Landschaft aufzugehen, eins damit zu werden. Der Wald ist nicht meine Oase, da würde ich nur an einem Ast hängenbleiben, meine Augen würden den Himmel nur bruchstückhaft sehen, meine Füße würden unverhofft im Laub versinken. Ich will in die Ferne schauen, auch wenn das Sichtbare nicht greifbar ist. Ich will nichts Greifbares, dessen Berühren meine Sinne nicht streichelt.
Raumzeitlos
Albern und überraschend verwegen empfange ich atemlos zitternd das Wunder.
Seidige Sehnsucht lässt mich schweben, eine Explosion naht!
Tränen, Schmerz und Bilder wechseln sich ab,
Von Vorsicht bis Verlangen alles nur Zärtlichkeit.
Die Zeit wird es entscheiden erfüllt von Vernunft und Einsamkeit.
Die Ewigkeit, der Augenblick in meiner Hand.
Coincidencia oppositorum
Leer und wütend,
Gefestigt und verloren,
Das Leben zu wenig,
Und dennoch zu viel!
Die Feldstärke der Liebe –
A szeretet térereje
Spürst du es in ihrer Nähe? – Érzed-e közelében?
Spürst du das Knistern der Funken? – Érzed-e szikrák ropogását?
Tust du es nicht, ist es keine Liebe. – Ha nem, akkor az nem szeretet.
Und alles was bleibt, – S mindaz ami marad,
Ist bloß Wunsch der Triebe. – Csupán ösztönök vágya.
Unveränderlichkeitsparadoxon
Könnte ich beten,
An wen richtete ich mich?
Suchte ich Worte,
Welche spräche ich?
Wüsste ich, was ich wollte,
Was nützte es?
Die feststehende Zukunft
Ist das wahre Jetzt.
Also, wozu beten?
Aus Hoffnung, Verzweiflung,
Oder Wut?
Nein, als Liebesbekundung
Und Mut!
Damit ich mich mit dem,
Was ist, versöhne,
Und umarme dich, mich
Und alle!