Aber auch
mundgerecht genagten Träume sind noch viel wert,
doch nur echte Visionen erschaffen eine neue Welt,
denn auch ein Gottestraum hat uns schließlich ins Leben gestellt!
Träume definieren sich
Träume definieren dich
Träume definieren mich
Aber auch
mundgerecht genagten Träume sind noch viel wert,
doch nur echte Visionen erschaffen eine neue Welt,
denn auch ein Gottestraum hat uns schließlich ins Leben gestellt!
Träume definieren sich
Träume definieren dich
Träume definieren mich
…
„Szívedbevésem és füledberágom:
Rossz volt embernek lenned a világon,
e korban, melynek mérlege hamis,
S megcsal holnap, mert megcsalt tegnap is.“
Karinthy Frigyes
De mégsem! Hisz szebb, mint e lét, nincsen nékem.
S ha embernek vallom magam,
mit teszek hittel, míg el nem ér a végem,
akkor a világot formálom szívem melegével!
Hamis? Mikor nem volt az? Megcsal?
Annál erősebb a hűségem!
Én
Mein Herz ist weich, aber nicht schwach.
Seine Wärme spürt, wer es greift,
und seine Stärke, wer es angreift.
Verschmolzen mit allem in seinem treuen Schlag.
„Ariadne, mein Schatz, gib mir doch einen Faden,
das Minodings geht mir auf den Keks“,
rief wortgewandt der große Held.
Doch Ari, die feine Dame meinte
„Nein, gebe ich dir nicht, ich brauche ihn als Licht.“
„Verstehe ich nicht.“
„Ach, Thesi, der Faden scheint – du hast mein Wort -,
das weiß doch jedes Kind.“
„Und wie gelange ich ins Labyrinth
und vor allem wieder raus aus dem Gewirr?“
„So oder so, du kriegst den Faden nicht!“
Wenn ich Gott um Hilfe bitten wollte, oder nur aus der Flasche den Geist, möge ich bescheiden sein, worum würde ich ihn bitten? Ich hätte nicht die Veranlassung, nicht einmal die Kraft, für mich um etwas zu bitten, die Menschen verdienten es mehr, für sie etwas zu wünschen. Ich würde für sie bitten, vielmehr beten, sie bekämen mehr Erkenntnisfähigkeit und auch eine weiterentwickelte Sehkarft, um zu erkennen, dass der Wert des menschlichen Seins in den Schattierungen liegt, und nicht in den Grundfarben. Laut sind die Instinkte, die leisen Zwischentöne sind die Sprache der Liebe, wie die feinen Farben von Seide, wie eine Berührung der Sinne, und nicht wie der Hieb der Triebe. Ich wünschte, die Menschen könnten den Frieden entdecken in sich und füreinander. Nein, für mich selbst würde ich um gar nichts bitten, ich würde alle meinen drei Wünsche auf eine Karte setzen: „Gott oder Geist, oder wer auch immer du bist, schenke den Menschen ein starkes bescheidenes Herz!“