Auf einer Lichtung mitten in Nirgendwo schwebt ein Zelt, steht ein Baum, mit Feen in der Luft um sie herum, Wald umsäumt das Feld, und aus Glocken Musik auf die Stille fällt, am Himmel fließen Wolken vorbei an zwei Monden in einem Farbenmeer weich und weit, und da ist auch ein Altar, vor dem in einer kleinen Truhe aufbewahrt Wünsche der Vergangenheit, darüber Wünsche der Zukunft auf Fähnchen gebannt, und die Lichtung aufgespannt zwischen zwei Herzen feuergefroren in der Gegenwart. Mitten in Nirgendwo schwebt ein Zelt, steht ein Baum, am Himmel zwei Monde Hand in Hand.
Humanitas!
Wie soll ich es in Worte fassen, was mich umgibt wie ein amorphes Feld von reglosem Schrei?
Es kommt aus dem Blick der alten Frau von nebenan, vom verlorenen Kinde alleine im Wald, vom Junkie, der unter der Brücke lallt, hochgewürgt aus tausend Kehlen in Kriegen, von vielen, die es begraben in Schößen von Ungeliebten, oder von denen, die nur ihre Habseligkeiten umarmen in der Bahn. Es ist der Schmerz, den man nicht beschreiben kann, dessen Ort man nicht kennt, weil es weh tut überall, wie die nachletzte Luft, wonach man sich zuckt, doch nicht in der Lunge, im Herzen brennt es nach dem veratmeten Glück.
Man kann daran sterben. Es ist die Einsamkeit.
Ode
Ich lebe, wie ich lebe,
ob verträumt oder träge
die eigenen Wege gehe,
doch leugne ich nie,
dass Nahrung meiner Seele
Schönheit ist
und Gefühle herum
gebaut ich bin.
So leuchtet meine Augen
vor Hingabe und Wille,
und verkündet, dass ich
nicht anders kann als lieben
mein Leben, mein ein und alles,
auf Erden mein Eden!
Látómező
Ha a magány
nem lenne egy érzés,
hanem egy szikla,
s az emlékezet
egy pipacsszegte rét,
s a világ közepe állna
illatozó hegyként,
hol törpék, óriások s
minden egyéb lény
ropná velem a könnyek táncát,
a boldogságét és az örömét,
lehúnyt szemmel forognék én
tárt karokkal árnyaim körül,
s fogadnám ott, mi reám vár
a múltban s jövőben egyaránt.
Ezek nem az én szavaim,
… hanem a tiédek,
egy dal,
egy fájdalom,
egy ének.
Emlékezz arra,
mit sosem tudtál,
de nem feledtél,
egy időre sem tettél!
Hát mi egy gondolat?
Egy átmeneti sík,
ahogy mondod,
előjáték az érzéstől
a test felé
egy sugallat …